Bettina Messinger Stadträtin in München

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Kommunalausschuss

Vielfältige Aufgaben

Gratulation an Axel Markwardt,

deram 25.07.12 in der Vollversammlung des Stadtrates als Leiter des Kommunalreferates gewählt wurde.

Abfallwirtschaftsbetrieb München

Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ist als Eigenbetrieb mit rund 1.300 Beschäftigten die größte 'Abteilung' des Kommunalreferates. Und eine Millionenstadt braucht eine gut organisierte, nachhaltige Abfallwirtschaft. So ist es u.a. mit der Einführung des Drei-Tonnen-Systems gelungen, den Restmüll in München um mehr als zwei Drittel zu reduzieren. Der Clou für Privathaushalte: Papier und Biomüll werden kostenlos abgeholt und verwertet. Die Gebühren sind im Großstadtvergleich günstig und wurden zum 1. Januar 2011 zum 3. Mal in Folge gesenkt. (siehe auch Artikel und Themen: November 2010)
http://www.awm-muenchen.de/
Abfuhrkalender beim AWM, Öffnungszeiten und Adressen der Wertstoffhöfe

Städtische Immobilien und weiblichen Straßennamen

Städtische Immobilien und weiblichen Straßennamen
Das besondere Augenmerk des Kommunalausschusses gilt den städtischen Immobilien und Grundstücken. Die Verwaltung und Bewirtschaftung des Münchner „Tafelsilbers“ durch das Kommunalreferat umfasst u.a. folgende Aufgaben: Bodenvorratspolitik, die Vertretung grundstückspolitischer Interessen der Stadt zur Verwirklichung städtebaulicher Ziele und städtischer Projekte, Sozialgerechte Bodennutzung (SoBoN), Geodatenpool, Büroraum- und Facility-Management. Über Erwerb und Verkauf städtischer Grundstücke und die Ausübung des Vorkaufsrechts in Erhaltungssatzungsgebieten wird ebenfalls im Kommunalausschuss entschieden, außerdem über Straßenbenennungen - seit einigen Jahren mit einem Schwerpunkt Frauennamen (Antrag dazu) [9 KB] . Nur eine Zahl zum Kerngeschäft Immobilien: Allein 2010 erwirtschaftete das Kommunalreferat Erlöse in Höhe von über 100 Mio. Euro fürs „Stadtsäckel“.
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/immobilien.html

Landwirtschaft und Forstbetrieb

Die Stadt München ist die zweitgrößte kommunale Waldbesitzerin in ganz Bayern und besitzt außerdem mehr als 3.000 ha landwirtschaftliche Flächen. Die landwirtschaftlichen Güter werden von den Staggüter München bewirtschaftet und zwar größtenteils ökologisch.
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/stadtgueter.html

Rund 320 Millionen Liter fließen täglich aus dem Voralpenland nach München. Davon stammen rund 80 % aus dem Mangfalltal. Im Juni 2010 wurde der neue Forstwirtschaftsplan an die Städtische Forstverwaltung übergeben. Alle zehn Jahre wird dieser neu aufgelegt. Die Städtische Forstverwaltung bewirtschaftet 5.000 Hektar Wald, davon im Mangfalltal ca. 1.800 Hektar als Dienstleister für die Stadtwerke München. Auch der Wald im Mangfalltal gilt als Kommunalwald und muss nach dem Bayerischen Waldgesetz vorbildlich bewirtschaftet werden.

Seit 60 Jahren praktiziert die Städtische Forstverwaltung einen naturgemäßen Waldbau. Dadurch entstand aus einer Fichtenmonokultur ein Mischwald. Letztes Jahr wurden ca. 100.000 Laubbäume gepflanzt. Ein gesunder Mischwald hat eine besonders gute Filterwirkung und ist ein idealer Wasserspeicher. Der Städtische Forstbetrieb ist auch Mitglied im Naturland-Verband.

1992 wurde zum Schutz des Trinkwassers das Projekt „Öko Bauern“ ins Leben gerufen. Über 100 Bauern beteiligen sich im Mangfalltal daran und bewirtschaften ein Fläche von rund 2.500 Hektar boden- und gewässerschonend.

Markthallen und Wochenmärkte

41 Wochen- und Bauernmärkte, verteilt über das ganze Stadtgebiet, versorgen die Münchner Bevölkerung täglich mit frischer Ware: hochwertige Lebensmittel zu angemessenen Preisen, vielfach aus dem Umland, oft aus ökologischem Anbau. Viktualienmarkt & Co. (Antrag dazu [217 KB] ) gehören ebenso wie der Schlachthof organisatorisch zum Eigenbetrieb Markthallen München und damit in den Zuständigkeitsbereich des Kommunalausschusses.
2011 feiert die Großmarkthalle ihr 100. Jubiläum -
mehr dazu siehe hier: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/pressedienst/2012/20120206.htmlhttp://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/markthallen.html

Antrag: Zukunftssicherung der Markthallen München: Überprüfung eines Alternativ-Vorschlags zu den bislang vorliegenden Varianten (Januar 2013)
markthallen.pdf [197 KB]

An einem Freitag im Juli 2012 habe ich die Großmarkthalle besichtigt. Das bedeutete sehr sehr früh aufstehen. Aber nur dann bekommt man dort das richtige Leben mit. Ein Händler hat sich Zeit genommen und mich rumgeführt.

 

Besichtigung der Großmarkthalle

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