Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt

März 2017 - Ideenbörse der Stadt München

Schon zum zweiten mal habe ich an der Ehrung für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihren Ideen die Stadtverwaltung noch besser machen, als Korreferentin teilgenommen.

Immer wieder bin ich begeistert welche Kreativität unsere Beschäftigten haben. Durch ihre Ideen konnte die Landeshauptstadt in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 636.732 Euro einsparen. Und das jeweils nur im ersten Jahr. Die dauerhaften Einsparungen sind da gar nicht berechnet.

Wirft man einen Blick in die vergangenen 19 Jahren also seit 1998, hat die Stadt München mit Hilfe der Ideenbörse an die 15 Millionen Euro eingespart. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in dieser Zeit mehr als 4.000 Vorschläge eingereicht. Mehr als ein Drittel prämierte die Kommission und es wurden Prämien in Höhe von etwa 1,15 Millionen Euro ausgeschüttet. Das ist eine hervorragende Bilanz!

Die Ideenbörse fördert innovationsfreudiges Denken und belohnt diese auch zurecht:
Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich daran beteiligen, neben ihren normalen Aufgaben für Verbesserungen in der Stadtverwaltung zu engagieren, möchte ich mich als Sprecherin des Verwaltungs- und Personalausschusses der SPD-Stadtratsfraktion und als Korreferentin herzlich bedanken.

- Mit der Höchstprämie von 20.500 Euro wurde ein Mitarbeiter aus dem Sozialreferat belohnt. Er hatte einen Vorschlag zur besseren und passgenauen Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in München eingebracht. Die Idee war, Beschäftigten in der Verwaltung bei ihren Entscheidungen über Sozialhilfeleistungen pflegerisch qualifiziertes Fachpersonal zur Seite zu stellen. So wurde ein Fachdienst Pflege ins Leben gerufen, der vermittelnd zwischen Verwaltung und ambulanten Pflegediensten agiert. Er prüft vor Ort, welche Leistungen eines Pflegedienstes wirklich gewollt und nötig sind und welche eventuell aus dem Umfeld der pflegebedürftigen Person abgedeckt werden können. Der Vorschlag hat der Stadt schon im ersten Jahr Einsparungen von 340.000 Euro eingebracht.

- Ein Mitarbeiter der Kammerspiele konstruierte eine Hebevorrichtung für Bühnenbodenplatten. Die 50 Kilogramm schweren Bodenplatten mussten bisher per Hand gehoben und transportiert werden. Die entwickelte Hebevorrichtung kommt nun ohne den Einsatz manueller Kräfte aus und kann von nur einer Person betrieben werden. Neben der Arbeitserleichterung und der Zeit- und Personalersparnis fördert die Verbesserung auch die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter. Zusätzlich wurde die körperliche Belastung und damit das Unfallrisiko reduziert. Der Vorschlag wurde mit 4.200 Euro prämiert.

- Weitere Ideen waren z. B.: Stabile Eckleisten für die Verteilerkästen an den Ampeln, damit diese länger halten oder eine verbesserte Aufhängemöglichkeit für die Kameras, die in den Kanal hinuntergelassen werden.

MÜNCHEN EINE IDEE BESSER - DIE IDEENBÖRSE DER LANDESHAUPTSTADT MÜNCHEN