Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt   |   Datenschutz

Planungsausschuss

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung

Zielsetzung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung:

Die Qualitäten Münchens als lebenswerter Wohnort, Arbeits- und Freizeitort, als überregionales Wirtschaftszentrum, bedeutender Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungsstandort sowie als Kulturzentrum europäischen Formats sichern und entwickeln wir mit den Partnerinnen und Partnern in München und in der Region.

Weitere Informationen zum Planungsreferat finden sie hier:
https://www.muenchen.de

Zeigt und sichert die Münchner Baukultur (Mai 2018)

Die SPD-Stadtratsfraktion setzt sich mit einem Antragspaket dafür ein, dass die Qualität der Münchner Baukultur gezeigt und gesichert wird.

München hat ein Problem mit seiner neueren Architektur – und zwar im Umgang damit. Immer wieder heißt es in der öffentlichen Diskussion, die Baukultur der Stadt würde verkommen, neue Bauten seien zu langweilig und beliebig, im Ortsbild unpassend oder einfach greislig. Dabei verstellt der Ärger über misslungene Einzelprojekte oft den Blick darauf, dass auch in der jüngeren Vergangenheit in München vielfältige, häufig sehr gute und teils hervorragende Architektur entstanden ist. Die SPD-Stadtratsfraktion will Vielfalt sowie Qualität zeigen – und sichern. Dazu hat sie heute ein Antragspaket gestellt.

Darin fordert die SPD im Rathaus, dass das Planungsreferat die Münchner Baukultur der letzten 30 Jahren dokumentiert. Die nächste Jahresausstellung des Referats soll diesem Thema gewidmet werden. Zudem soll es eine Stadtratsanhörung dazu geben. Um die Qualität der Architektur zu sichern, soll die Verwaltung zusammen mit den Akteuren des Wohnungsbaus in München Vorschläge erarbeiten, insbesondere im Hinblick auf Fassaden.

Qualität der Architektur sichern! Antrag dazu
Ausstellung zur Münchner Baukultur der letzten 30 Jahre Antrag dazu
Anhörung zur Münchner Baukultur Antrag dazu
Dokumentation Münchner Baukultur Antrag dazu

Kategorie "Urbanes Gebiet" (November 2016)

Chancen für das Bauen in München

Wohnen, Gewerbe, Stadtleben – im „urbanen Gebiet“ soll künftig alles zusammen in einem Quartier möglich sein. Das hat das Bundeskabinett auf Initiative der Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) gestern beschlossen.

Mit diesem Gesetz kann sich das Bauen in München verändern. Die Frage ist nur: Wie nutzt die Stadt das am besten? Die SPD-Stadtratsfraktion fordert deshalb des Referat für Stadtplanung und Bauordnung auf, sobald wie möglich darzustellen, wie sich die Gebietskategorie „Urbanes Gebiet“ auf die Stadt München auswirken wird.

Kern des „Urbanen Gebiets“ ist laut Hendricks das „Leitbild einer Stadt mit kurzen Wegen, Arbeitsplätzen vor Ort und einer guten sozialen Mischung. Neben Wohnen und Gewerbe soll es dort auch Kultur und Gastronomie geben dürfen, eine Umgebung also, in der man leben, einkaufen und abends ausgehen kann, wo es Arbeitsplätze gibt und die Kinder zur Schule gehen können.

Dazu soll es auch möglich sein, dichter und höher zu bauen. In München ist der Platz fürs Bauen rar, zunehmend konkurrieren Wohnen und Gewerbe um bebaubare Flächen. Mit dem neuen „Urbanen Gebiet“ könnte es bald möglich sein, das Potenzial zur Aufstockung besser auszunutzen. So könnte man nachverdichten und gleichzeitig Grün- und Freiflächen erhalten. Außerdem könnte das Gewerbe besser in die Stadtteile integriert werden, was nicht nur die Viertel belebt und das Angebot etwa an Handwerk und Dienstleistungen aufwertet, sondern auch Arbeitswege verkürzen und damit den Verkehr reduzieren würde.