Bettina Messinger SPD-Stadträtin in München   |   Sitemap   |   Impressum   |   Kontakt

Tierschutz

Ökologischer Kriterienkatalog: München schafft Wohnraum für Vögel

Die Landeshauptstadt verbessert den Artenschutz für Vogel- und Fledermausarten. Das ist eine Verbesserung im neuen Ökologischen Kriterienkatalog, den der Planungsausschuss am 01.02.2017 mit den Stimmen der SPD-Stadtratsfraktion schlossen hat. Der Lebensraum für sogenannte „Gebäudebrüter“ - dazu gehören zum Beispiel der Mauersegler und der Hausspatz – ist in der Stadt zunehmend bedroht. Diesen Tieren fehlt immer häufiger ein Quartier. Nun müssen neue geschaffen werden, und zwar nach folgendem Schlüssel: Bei Wohn- und Gewerbegebäuden mit mehr als zwei Geschossen beziehungsweise ab einer Wandhöhe von sechs Metern müssen mindestens 0,2 Quartiere pro laufendem Meter Fassadenlänge eingerichtet werden. Folglich kommt auf fünf Meter Fassade eine neue Vogel-Heimat. Das wurde in Neubaugebieten, wie etwa im Domagkpark, bereits ausprobiert und hat sich gut bewährt. Außerdem wird eine Gefahr entschärft: spiegelndes Glas. Zu den häufigsten Todesursachen von Vögeln in Städten zählt die Kollision mit Glasflächen. Um zu verhindern, dass die Tiere auf die reflektierenden Flächen prallen, müssen freistehende, an Gebäude angebaute oder zwischen Gebäuden eingebundene Glaswände und -bauteile künftig transluzent, also lichtdurchlässig sein. So erkennen Vögel das Hindernis rechtzeitig.

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Fachsprecherin für Tierschutz, sagt dazu: „Unsere Stadt ist ein Lebensraum für Menschen und Tiere. Mit dem heutigen Beschluss verbessern wir dies. Der Ökologische Kriterienkatalog sichert den Bestand zahlreicher Vogelarten, indem er sicherstellt, dass ausreichend Wohnraum für Vögel geschaffen wird. Außerdem müssen Glasflächen an Gebäuden nun so gestaltet werden, dass die Vögel diese besser erkennen und meiden können. ExpertInnen des Landesbunds für Vogelschutz beraten BauherrInnen und PlanerInnen dabei gerne.“

Kein pauschales Verbot beim Betteln mit Tieren

Der Kreisverwaltungsausschuss hat sich am 13.12.2016 gegen ein pauschales Verbot des Bettelns mit Tieren entschieden.

Dazu meine Stellungnahme: „Bei einem Bettelverbot mit Tieren sollte man zwischen Obdachlosen, die mit ihren Hunden zusammenleben, und der sogenannten Bettelmafia mit Tieren unterscheiden. Beides über einem Kamm zu scheren, ist nicht zielführend. Der bekannte ,Hundeprofi' Martin Rütter hat sich selbst ein Bild davon gemacht und stellt fest, dass Obdachlose in den allermeisten Fällen eine hervorragenden Beziehung zu ihren Tieren pflegen und dass für Obdachlose der Hund ein wichtiger Sozialpartner ist. Aus diesen Gründen lehnt die SPD-Stadtratsfraktion ein allgemeines und undifferenziertes Bettelverbot mit Tieren ab.

Wir begrüßen aber, dass künftig bei Kontrollen von Bettlerinnen und Bettlern mit Tieren die Daten der Person und des EU-Heimtierausweises erhoben werden, auch wenn keine Beanstandung festzustellen ist. Dadurch kann ermittelt werden, ob bestimmte Bettlerhunde regelmäßig die Besitzer wechseln. Wir halten es auch für sinnvoll und dringend notwendig, dass die Kontrollen ausgeweitet werden.

Es ist richtig, dass der Kreisverwaltungsausschuss sich heute gegen ein pauschales Verbot entschieden hat, das Kreisverwaltungsreferat aber gleichzeitig weiterhin entschlossen gegen die sogenannte Bettelmafia vorgeht. Dieser kann am besten Einhalt geboten werden, wenn ihnen keine Tiere abgekauft werden. Immer dann, wenn aus dem Leid der Hunde Profit gemacht werden soll, ist der Vierbeiner nur Mittel zum Zweck. Das sollte man keinesfalls unterstützen.“

Stellen im KVR für den Tierschutz

Der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats hat am 14.6.2016 beschlossen, drei zusätzliche Stellen für Aufgaben im Bereich des Tierschutzes im KVR zu bewilligen.

Dazu sagt Bettina Messinger, tierschutzpolitische Sprecherin der Rathaus-SPD:
"Die Aufgaben des Kreisverwaltungsreferats im Hinblick auf den Tierschutz sind stetig gewachsen - sei es aufgrund von Gesetzesänderungen oder aufgrund des Bevölkerungswachstums in der Stadt. Mehr Menschen bedeuten mehr Haustiere und damit auch mehr Beschwerden oder Anregungen zum Thema. Die neuen Mitarbeiter im KVR sollen das Thema Tierschutz für die Stadt intensiver als bislang bearbeiten und auch präventiv tätig sein - das gab es bislang nicht. Die Rathaus-SPD hat bereits zahlreiche Initiativen für Verbesserungen im Tierschutz gestartet und sich zum Beispiel gegen den illegalen Handel mit Hundewelpen und für den Schutz von Wildtieren eingesetzt. Wir freuen uns über den heutigen Beschluss!"

Initiative Artgerechtes München

13. Okt. 2016: Mehr Bio bei der Stadt – SPD fordert das auch weiter fürs Stadtgründungsfest
Bei der Stadt kommt künftig mehr Bio-Fleisch und Fisch auf den Tisch.

Das hat der Gesundheitsausschuss heute beschlossen. Die SPD-Stadtratsfraktion unterstützt diesen Beschluss und fordert, dass künftig noch mehr auf Bio-Qualität geachtet wird. So könnte in Zukunft etwa an den Gastro-Standln auf dem Stadtgründungsfest zu 100 Prozent Bio-Fleisch und Fisch angeboten werden.

Fest steht nun: Die Landeshauptstadt und ihre Dienststellen kaufen künftig bevorzugt Fleisch- und Fischprodukte, die das Bio-Siegel des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tragen. Wenn das nicht geht, wird vor allem auf Lebensmittel mit einem anderen Bio-Standard zurückgegriffen. Außerdem achtet die Stadt auf die CO2-Bilanz der Produktionskette sowie der Lieferung.

Die Pressemitteilung vom 13.10.2016 dazu.

26. April 2016: SPD und Grüne werden in der nächsten Vollversammlung am 11.5.2016 einen gemeinsamen Änderungsantrag zum Thema Produkte aus artgerechter Tierhaltung einreichen.

Damit sollen die städtischen Referate einerseits beauftragt werden, in ihrem Haus und bei der Vergabe von Verpflegungsleistungen verstärkt Produkte aus artgerechter Tierhaltung zu beschaffen.

Andererseits sollen bis Ende 2017 weitreichende Pilotprojekte angestoßen werden: Bei allen städtischen Empfängen soll nur noch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung angeboten werden, außerdem wird probeweise ein Anteil von 30 Prozent Fleisch aus artgerechter Tierhaltung beim Stadtgründungsfest sowie bei einer städtischen Gesellschaft eingeführt. Diese Pilotprojekte werden evaluiert und die Ergebnisse dem Stadtrat vorgelegt. Ziel ist, einen verpflichtenden Anteil für Produkte aus artgerechter Tierhaltung für alle städtischen Referate vorzugeben. (Änderungsantrag)

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion, sagt:
"Die Beschlussvorlage aus dem Gesundheitsreferat ist uns nicht weitreichend genug. Die Stadt muss in Sachen Tierschutz eine Vorreiterrolle einnehmen. Dazu gehört auch, bei Empfängen und anderen festlichen Anlässen keine Billigfleisch-Ware von zweifelhafter Qualität und Herkunft anzubieten, sondern möglichst Fleisch aus artgerechter Haltung. Deshalb wollen wir mehrere Pilotprojekte auf die Spur setzen, um zum Beispiel einen Überblick über die Preisentwicklung zu gewinnen."

Grünen-Stadträtin Sabine Krieger ergänzt:
"Wir haben von Anfang an das Bündnis München Artgerecht unterstützt, um möglichst überall im städtischen Einflussbereich nur noch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung anzubieten. Dieser Änderungsantrag ist ein Anfang, der den weiteren Weg der Stadt aufzeigt. Leider wollte die CSU keinen gemeinsamen Weg gehen, aber der Dringlichkeitsantrag macht Hoffnung, dass die CSU endlich die Bedeutung dieses Themas verstanden hat."

Tierschutzverein

Gesamtkonzept für den Tierschutzverein München e.V. (April 2016)
at-tierschutz_2016_04_21.pdf (Antrag)
Beim Münchner Tierheim stehen große Investitionen an. Die Zahl der abgegebenen Tiere steigt stetig an, neben einer Vergrößerung ist auch eine Modernisierung des Heims notwendig. Auch die hygienischen und tierschutzrechtlichen Anforderungen an ein Tierheim sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Die damit verbundenen Ausgaben kann der Tierschutzverein alleine nicht stemmen. Wir sehen es als städtische Aufgabe an, dass ausgesetzte Tiere nicht etwa eingeschläfert werden, sondern dass sie versorgt und möglichst in gute Hände vermittelt werden. Deshalb plädieren wir dafür, dass die Stadt sich an den erforderlichen Investitionen beteiligt. Wir freuen uns, dass wir die CSU im Rathaus für eine gemeinsame Initiative zugunsten des Tierheims gewinnen konnten. Wir appellieren auch an den Freistaat und die umliegenden Gemeinden, einen Teil der Verantwortung zu tragen und sich an den Kosten zu beteiligen. Schließlich kommt ein nicht unerheblicher Teil der Tiere, die im Tierheim versorgt werden, aus dem Umland

Anträge allgemein

Besichtigung Tierheim

Besichtigung Tierheim

Umgang mit Wildtieren im Zirkus (April 2016)
anfrage-wildtiere-zirkus.pdf (Anfrage)
Bereits im Januar 2011 hat der Münchner Stadtrat beschlossen, dass bei Anmietung städtischer Flächen durch Zirkusunternehmen Platzüberlassungsverträge nur unter der Voraussetzung des Verzichts auf Wildtieraufführungen geschlossen werden. Wir haken nach und bitten um eine Darstellung, wie dieser Stadtratsbeschluss gewirkt hat.

Kein Ponyreiten auf dem Oktoberfest und der Auer Dult (November 2015/März 2016)
Aufgrund meiner Initiative fordert die Rathaus-SPD, dass bei Jahrmärkten und Volksfesten auf städtischen Flächen in München also auch auf der Wiesn und der Auer Dult kein Ponyreiten mehr angeboten werden soll. Das Angebot ist nach unserer Meinung nicht mit dem Tierschutz-Gedanken vereinbar.
at-ponyreiten_2015_11_24.pdf (Antrag)
pm_ponyreiten_24.11.2015.pdf (Pressemitteilung)
Die Rathaus-SPD hat am 8.3.2016 im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft versucht, ein Verbot von Ponykarussells durchzusetzen leider ohne Erfolg. Da sich außer den Grünen niemand bereit fand, den Änderungsantrag der SPD zu unterstützen, ergab sich keine Mehrheit für die Initiative. Stattdessen endete die Abstimmung im Patt, was bedeutet: Alles bleibt zunächst unverändert.
pm_ponyreiten_7.3.2016.pdf (Pressemitteilung dazu vor dem Ausschuss 7.3.2016)
pm_ponyreiten_8.3.2016.pdf (Pressemitteilung dazu nach dem Ausschuss am 8.3.2016)

Anfrage zum Artenschutz von Tieren bei Gehölzarbeiten (März 2015)
af_artenschutz_26.3.2015.pdf (Antrag)
und hier die Antwort dazu: antwort-artenschutz.pdf

Erste Erfahrungen mit der Steuerbefreiung bei Ablegen des Hundeführerscheins (Nov. 2014)
af_17_11_2014.pdf (Antrag)
pm_hunde_17.11.2014.pdf (Pressemitteilung)

Investitionskostenzuschuss in Höhe von 250.000 Euro für das neue Katzenhaus (Juni 2014)
zuschuss-tierheim-katzenhaus.pdf
Im Dezember 2014 wurde mit den Stimmen von SPD und CSU der Zuschuss beschlossen:
pm_katzenhaus_16.12.2014.pdf

Die Stadt München hilft der Tiertafel bei der Suche nach Räumen (Mai 2014)
tiertafel-raeume_5-2014.pdf
Das Kommunalreferat hat Räume für die Tiertafel gefunden:
Neue Adresse für die Tiertafel München e.V. ist ab September die Schwere-Reiter-Straße 2.

Umgang mit Wildtieren (März 2014)
wildtiere.pdf
und hier die Antwort dazu: antwort-wildtiere.pdf

Illegales Handeln mit Hundewelpen (Welpenmafia) (Januar 2014)
welpenmafia.pdf
Pressemitteilung dazu
Aufgrund meines Antrags informiert die Stadt München dazu

KVR warnt vor illegalen Handel mit Hundwelpen

Unterstützung beim Bau des neuen Katzenhauses vom Tierheim München (Oktober 2012)
neubau-katzenhaus-10-2012.pdf
500.000 Euro hat der Tierschutzverein für den Bau des neuen Katzenhauses als Investitionskostenzuschuss bekommen. Nachdem weniger Spenden als erhofft eingegangen sind, hat die SPD-Stadtratsfraktion einen weiteren Zuschuss von 250.000 Euro (siehe Antrag Juni 2014) beantragt.

Förderung des Tierschutzes optimieren (Oktober 2012)
foederung-tierschutz-optimieren-10-2012.pdf

Ausweg aus dem Katzenelend (Oktober 2012)
ausweg-aus-dem-katzenelend10-2012.pdf xx
Pressemitteilung dazu xx
Antwort Kreisverwaltungsreferat xx

Finanzierung der Tierheime in den großen deutschen Städten (Januar 2013)
finanzierung-grostaedte-tierheim.pdf

Tierheimduell Münchner Kindl gegen Berliner Bär

Gesucht wird die tierischste Stadt Deutschlands! (Oktober 2014 bis März 2015)

Unter dem Motto "Münchner Kindl gegen Berliner Bär - wer spendet mehr?" veranstaltet der Tierschutzverein München e.V. in enger Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein für Berlin e.V. ein freundschaftliches "Tierheimduell". Knapp vier Monate haben die Münchner und die Berliner Zeit zu zeigen, dass sie ein großes Herz für hilfsbedürftige Tiere haben - am Ende entscheidet die Spendensumme in der jeweiligen Stadt über "Sieg" oder "Niederlage".

"Die Spendenkampagne "Das Tierheimduell" der Tierschutzvereine Berlin und München ist nun offiziell beendet. Jetzt ist auch die letzte Spendendose ausgezählt und das Ergebnis steht fest: Sowohl München als auch Berlin konnten jeweils 84.139 Euro für die Tiere sammeln! Zunächst sah es so aus, als ob München mit einem Vorsprung auf"s Siegertreppchen steigt doch dann hat eine Berliner Tierfreundin die Summe aufgerundet, so dass es nun mit Gleichstand nur einen Sieger gibt: die derzeit etwa 2.000 hilfsbedürftigen Tiere in den Tierheimen in München und in Berlin!"

Es freut mich sehr, dass ich als Schirmherrin meinen Beitrag dazu leisten konnte. Danke an alle engagierten Tierfreunde für dieses großartiges Ergebnis!

Weitere Infos dazu und auch ein Spendenportal findet man hier: www.tierheimduell.de

Als Schirmherrin wende ich mich deshalb an die Münchnerinnen und Münchner:

Liebe Münchnerinnen und Münchner,
liebe Tierfreunde,

in einem freiwilligen Zweikampf tritt das Münchner Kindl im Duell gegen den Berliner Bären an. Unabhängig vom Ausgang stehen die Sieger aber heute schon fest: unsere Tiere und unser Tierheim.
Sehr gerne übernehme ich für diese Aktion die Schirmherrschaft, habe ich doch im Münchner Tierheim meine Hündin Siska gefunden fast neun Jahre gehen wir jetzt schon durch dick und dünn.
Gefragt sind kreative Ideen und Aktionen, um in den nächsten Wochen möglichst viel Geld für unsere Viecherl zusammen zu bringen. Und natürlich bitte ich Sie, Sie ganz persönlich, um eine Spende, damit unser Tierschutzverein seine wertvolle Arbeit noch erfolgreicher fortsetzen kann.
Tiere können nicht für sich selbst sprechen und auf ihr Schicksal aufmerksam machen. Sie werden misshandelt, vernachlässigt und verstoßen. Denken Sie nur an die in der Urlaubszeit an Parkplätzen und Raststätten ausgesetzten Vierbeiner oder die viel zu jungen Welpen, mit denen kriminelle Banden ein Geschäft machen. Alle diese hilfsbedürftigen Hunde und Katzen, Kleintiere, Fische und Vögel finden im Münchner Tierheim eine fürsorgende Auffangstation, in der sie tierärztlich versorgt, artgerecht untergebracht und ernährt, aber vor allem auch liebevoll betreut werden.

Jeder Cent aus dem Tierheimduell kommt direkt dem Tierschutzverein zugute. Geld, das z.B. für die Deckung der wachsenden Tierarztkosten gebraucht wird.

Zeigen wir, dass die Weltstadt mit Herz auch ein Herz für Tiere hat. Zeigen wir den Berlinern, dass wir doch die heimliche Hauptstadt sind liebens- und lebenswert für Mensch und Tier. Und ich wette, dass unser neues Münchner Katzendorf noch vor dem Berliner Flughafen in Betrieb geht. Für Ihr Engagement und Ihre Mithilfe sage ich heute schon ein herzliches Dankeschön.

Bettina Messinger
Stadträtin

Weiterer Zuschuss für das Katzenhaus

SPD beantragt 250.000 Euro städtischen Zuschuss fürs Tierheim (Juni 2014)

Der Tierschutzverein München klagt: Das Spendenaufkommen für das neue Katzenhaus ist geringer als erhofft. Die SPD-Fraktion fordert deshalb vom Stadtrat die Erhöhung des städtischen Investitionskostenzuschusses auf insgesamt 750.000 Euro - den armen Viecherln zu Liebe.

Zum heute gestellten Stadtratsantrag der SPD-Fraktion betont Bettina Messinger, Tierschutz-Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Die SPD-Fraktion schlägt dem Stadtrat vor, weitere 250.000 Euro Investitionskostenzuschuss für das Katzenhaus des Münchner Tierschutzvereins zu genehmigen. Die Landeshauptstadt München hatte bereits eine halbe Million Euro 'Anschubfinanzierung' bewilligt. Der Bedarf für die neue Katzenunterkunft ist immens: Alleine 2013 wurden im Münchner Tierheim 1.692 Samtpfötchen aufgenommen. In dem neuen Gebäude können künftig bis zu 1.500 Katzen versorgt und vermittelt werden.

Liebe Tierfreunde: Wir bitten die Münchnerinnen und Münchner um weitere Spenden, damit die verbleibende Finanzierungslücke des Tierschutzvereins beim Bau des neuen Katzenhauses möglichst bald ausgeglichen werden kann. Andernfalls käme es zu Verzögerungen beim Bau - und somit beim aktiven Tierschutz. Das haben die armen Viecherl nicht verdient."

Antrag dazu: zuschuss-tierheim-katzenhaus.pdf

Richtfest Tierhheim fürs Katzenhaus (Mai 2104)

Steuererlass (April 2014) Anfrage dazu (Nov. 2014)

April 2014
Wer einen Hund aus dem Münchner Tierheim zu sich nach Hause holt oder einen so genannten Hundeführerschein macht, soll für ein Jahr von der Hundesteuer befreit werden und kann sich somit 100 Euro sparen.

Dieses Vorgehen begrüßt die Tierschutz-Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion Bettina Messinger:
"Das Tierheim München platzt aus allen Nähten. Jedes neue Frauchen und Herrchen, das einen der vielen Hunde in seine Obhut nimmt, erweist den Tieren und dem Tierheim einen großen Dienst. Dafür soll auch ein Anreiz in Höhe von 100 Euro Steuererlass geschaffen werden, der zum Beispiel gut für die Erstausstattung oder ein ordentliches Futterpaket verwendet werden kann. Und durch die Steuerbefreiung von einem Jahr bei Ablegen eines Hundeführerscheins wollen wir zu einem harmonischen und sicheren Miteinander von Hund und Mensch beitragen."

Hans Dieter Kaplan, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion,
ergänzt:
"Die Hundesteuer hat vor allem eine ordnungspolitische Funktion. Im Städtevergleich liegt sie in München im unteren Bereich. Wer ab Mai eine kostenpflichtige Prüfung im Sinne der Hundesteuersatzung ablegt - den sogenannten Hundeführerschein - soll ebenfalls vom einjährigen Hundesteuererlass profitieren."

November 2014
Heuer im April hat der Stadtrat beschlossen, dass Tierhalter, die einen Hundeführerschein ablegen, ein Jahr lang von der Hundesteuer befreit werden sollen. Nun, nachdem ein gutes halbes Jahr vergangen ist, hakt die SPD im Münchner Rathaus bei dem Thema nochmal
nach. Die Fraktion möchte in einer Anfrage unter anderem wissen, ob den Hundebesitzern die Möglichkeit einer Steuerbefreiung überhaupt bekannt ist und wie das Angebot angenommen wird.Die Informationen auf den Internetseiten der Stadt sind eher dürftig: Ein Formular zur
Beantragung einer Steuerbefreiung ist online nicht zu finden. Dafür aber die veraltete Angabe, der Stadtrat überlege noch, ob er eine solche gewähren wolle (die jeweiligen Links sind in der Anfrage angegeben). Insgesamt drängt sich der Eindruck auf, dass zu wenig
Werbung für die Vergünstigung gemacht wird.

Bettina Messinger, tierschutzpolitische Sprecherin der SPD, hat mit ihrer Hündin Siska kürzlich selbst erfolgreich den Hundeführerschein abgelegt. Sie sagt: "Mein Eindruck ist, dass das Angebot noch zu wenig bekannt ist. Sicherlich ist der Zeitraum seit der Einführung der Steuerbefreiung erst kurz, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass mehr Information und Werbung nicht schaden würde im Gegenteil. Der Hundeführerschein ist eine wirklich sinnvolle Angelegenheit: Einerseits erwerben die Hundehalterinnen und Hundehalter theoretisches Wissen, andererseits müssen sie in der Praxis zeigen, dass sie ihren Hund unter Kontrolle haben auch bei Begegnungen mit anderen Hunden, Kindern oder zum Beispiel Katzen. Es erhöht die Sicherheit, wenn die Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern auch in kritischen Situationen umzugehen wissen. Ich kann deshalb nur empfehlen, einen Hundeführerschein abzulegen."

Neues Katzenhaus für das Tierheim München (9/2013)

Insgesamt 500.000 Euro - wie im Antrag gefordert - bekommt der Tierschutzverein für das neue Katzenhaus. Am 12.09.2013 fand der erste Spatenstich mit Christian Ude statt. Ebenfalls anwesend aus der SPD-Stadtratsfraktion waren Hans-Dieter Kaplan und ich.

Spatenstich bei strömendem Regen

Spatenstich bei strömendem Regen

Freudentag für alle Tierfreunde und Tiere

Laut Berichten der Medien kämpft das Münchner Tierheim ums Überleben. Die SPD-Stadtratsfraktion nimmt den aktuellen Hilferuf des Tierheims sehr ernst. Für sie ist Tierschutz
schon seit Jahrzehnten ein wichtiges Anliegen. Im letzten Jahr beschloss die SPD-Stadtratsfraktion den Tierschutzverein München e. V. beim Bau eines neuen und vor allem größeren Katzenhauses zu unterstützen. Darüber hinaus beauftragte sie die Landeshauptstadt München herauszufinden, welche Möglichkeiten (z. B. durch eine kommunale ordnungsbehördliche Verordnung) bestehen, eine verpflichtende Kennzeichnung, Registrierung und Kastration von Katzen mit Freilauf und freilebenden Katzen einzuführen. Ergänzend beauftragte die Fraktion das Verfahren für Zuschüsse zu optimieren und zu vereinfachen.

Der Stadtrat hat nun (Februar 2013) beschlossen, Münchens Viecherl nicht im Stich zu lassen. Es freut mich sehr, dass wir die gute und sinnvolle Arbeit des Tierheims nun mit jährlich 862.000 Euro unterstützen. Mit einer Pro-Kopf-Pauschale von ca. 0,60 Euro, die an die Einwohnerzahlen und an den Verbraucherpreisindex angepasst wird, stellen wir die städtischen Zuschüsse an das Tierheim auf eine solide Grundlage. Ebenfalls kann das Tierheim mit zusätzlichen 500.000 Euro Investitionskostenzuschuss für das neue Katzenhaus rechnen.

Eine Bitte noch an alle Münchnerinnen und Münchner: Bitte schauen sie - bevor sie sich ein Tier anschaffen - beim Tierheim vorbei. Ein Besuch dort lohnt sich immer. Ich spreche da aus eigenener Erfahrung. Meine Hündin Siska ist aus dem Tierheim.

Besuch des Münchner Tierheims

Im August 2012 besuchten die Bürgermeisterin Christine Strobl, Hannes Kaplan und ich das Münchner Tierheim. Bei einem Rundgang durch das Tierheim mit dem Vorsitzenden Kurt Perlinger und anschließendem Gespräch wurde uns deutlich, wie dringend ein neues Katzenhaus ist.

 September 2012 - tierisches münchen

September 2012 - tierisches münchen

Zeitung des Tierschutzverein München e.V.

Tauben in der Stadt

Eine neue Möglichkeit zur Verringerung der Tauben ist das sogenannte "Augsburger Modell", nämlich die Errichtung von Taubenhäusern bzw. -schlägen. Dies nützt auch den Tauben, denn ihr Gesundheitszustand verbessert sich dadurch.
mehr (Besichtigung eines Taubenhauses)

Die Deutsche Bahn hat im Oktober 2013 beantragt Tauben bei der Werkstatt Pasing abzuschießen.
Mit einer Anfrage habe ich darauf reagiert:
abschusstaubenbahnpasing.pdf
siehe auch Bericht TV München:http://www.youtube.com/
und Abendzeitung: http://www.abendzeitung.de

Beschluss im Stadtrat 2014:
'Geburtenkontrolle' in Taubenhäusern schützt Mensch und Tier
Zwei neue pro Jahr geplant - Stadt München hilft dem Tierschutzverein